Verbotene Böller und Waffen bei Grenzkontrollen in Waldsassen entdeckt
Bei Grenzkontrollen in Waldsassen hat die Bundespolizei am Mittwoch, 4. November, in drei Fällen verbotene Pyrotechnik und Waffen sichergestellt. Die kontrollierten Personen waren zuvor aus Tschechien nach Deutschland eingereist. Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus ermittelt wegen möglicher Verstöße gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz.
Böller der Kategorie F4 und mehrere verbotene Waffen im Auto
Zunächst kontrollierten die Beamten zwei deutsche Männer im Alter von 22 und 23 Jahren, die gemeinsam mit einem Pkw über die B299 aus Tschechien eingereist waren.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Bundespolizisten im Fußraum hinter dem Beifahrersitz eine Packung Böller der Kategorie F4. In der Mittelkonsole lag zudem eine Plastiktüte mit einem Butterflymesser, einem verbotenen Elektroschocker und einem Wurfstern.
Verbotenes Reizstoffsprühgerät bei 19-Jährigem entdeckt
Wenig später kontrollierten die Beamten einen 19-jährigen Polen. Bei der Befragung gab er zunächst an, keine verbotenen Gegenstände mitzuführen.
Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs entdeckten die Polizisten jedoch ein verbotenes Reizstoffsprühgerät in der Ablage der Fahrertür. Der Mann hätte jederzeit darauf zugreifen können.
18-Jähriger führt Böller der Kategorien F3 und F4 mit
Auch bei einem 18-jährigen Deutschen wurden die Beamten fündig. Obwohl er ebenfalls verneint hatte, verbotene Gegenstände dabeizuhaben, führte er Böller der Kategorien F3 und F4 im Fahrzeug mit.
In allen drei Fällen stellten die Bundespolizisten die Pyrotechnik und Waffen sicher. Die Ermittlungsverfahren richten sich gegen die jeweiligen Personen und betreffen den Verdacht von Verstößen gegen das Sprengstoff- beziehungsweise Waffengesetz.
