Die Polizei meldet mehrere Vorfälle aus Regensburg und der Umgebung. Auf der A93 kollidierten zwei Sattelzüge, wobei Dieselkraftstoff austrat und erhebliche Verkehrsbehinderungen entstanden. Zudem ermittelt die Polizei wegen eines Diebstahls und gegen einen Autofahrer, der ohne Fahrerlaubnis und Versicherungsschutz unterwegs war. Bei Geschwindigkeitskontrollen wurden zahlreiche Verstöße festgestellt.

Ohne Führerschein und Versicherung unterwegs

REGENSBURG/KONRADSIEDLUNG. Beamte der Polizeiinspektion Regensburg Nord kontrollierten am Abend des 13. Oktober einen 31-jährigen deutschen Autofahrer in der Hunsrückstraße. Dabei stellten sie fest, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Außerdem bestand für das Fahrzeug kein Versicherungsschutz.

Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

Auffahrunfall mit zwei Sattelzügen auf der A93

REGENSBURG. Am Nachmittag des 13. Oktober kam es auf der A93 zwischen den Anschlussstellen Regensburg-West und Regensburg-Prüfening zu einem Unfall mit zwei Sattelzügen. Der Verkehr staute sich, als der Fahrer des hinteren Sattelzugs zu spät auf das abbremsende vorausfahrende Fahrzeug reagierte.

Beim Ausweichversuch touchierte er den vorausfahrenden Sattelzug am Heck. Dabei wurde der Dieseltank des auffahrenden Fahrzeugs beschädigt, sodass Kraftstoff austrat. Die beschädigte Sattelzugmaschine war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Feuerwehr, Autobahnmeisterei und Abschleppdienst waren im Einsatz, um die ausgelaufenen Betriebsstoffe zu beseitigen und die Unfallstelle abzusichern. Die Unfallaufnahme sowie die Reinigungs- und Abschlepparbeiten dauerten rund drei Stunden und führten zu größeren Verkehrsbehinderungen.

Der Sachschaden wird in einer Polizeimeldung auf rund 8.000 Euro beziffert; eine weitere Mitteilung spricht von einem Schaden im fünfstelligen Eurobereich. Der Fahrer des auffahrenden Sattelzugs musste vor Ort ein Verwarnungsgeld bezahlen.

Solarmodul und Weidezaungerät gestohlen

REGENSBURG. In der Äußeren Wiener Straße wurden zwischen dem 9. und 13. Oktober ein Solarmodul und ein Weidezaungerät von einer Wiese gestohlen. Die Geräte waren unter einer umgedrehten Metallgitterbox gesichert, auf der zusätzlich ein rund 200 Kilogramm schwerer Stein lag.

Wie die bislang unbekannten Täter die Gegenstände entwendeten, ist noch unklar. Der Schaden beträgt rund 1.000 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg ermittelt wegen Diebstahls.

Zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt

Bei Geschwindigkeitskontrollen am 13. Oktober registrierten die Beamten in zwei Gemeinden zahlreiche Verstöße.

Sinzing: Zwischen 13.50 und 21 Uhr wurden auf einer außerörtlichen Strecke mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h insgesamt 6.641 Fahrzeuge gemessen. 230 Fahrer waren zu schnell unterwegs. Der Spitzenreiter wurde mit 141 km/h erfasst. Ein Fahrverbot wurde ausgesprochen.

Hohenwarth: Zwischen 7.45 und 12 Uhr wurden auf einer außerörtlichen Strecke mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h insgesamt 219 Fahrzeuge gemessen. 26 Fahrer überschritten das Tempolimit. Der schnellste Fahrer war mit 101 km/h unterwegs. Auch hier wurde ein Fahrverbot ausgesprochen.

In beiden Fällen drohen den schnellsten Fahrern laut den vorliegenden Angaben mindestens 320 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Polizei ermittelt in mehreren Fällen

Die Meldungen zeigen ein breites Spektrum polizeilicher Einsätze in Regensburg und der Umgebung – von Verkehrsdelikten und Unfällen bis hin zu Diebstahl und Geschwindigkeitsüberschreitungen.