Gesuchter Rumäne wollte in die Niederlande

Bei einer Kontrolle auf der B20 unmittelbar hinter dem Grenzübergang Furth im Wald nahmen Bundespolizisten am Freitagabend, 23. Oktober, einen 39-jährigen Rumänen fest. Der Mann wollte per Anhalter in die Niederlande reisen.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten einen Vollstreckungshaftbefehl fest. Das Amtsgericht Neumarkt in der Oberpfalz hatte den Mann wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe von 386 Euro verurteilt. Da er den Betrag nicht bezahlen konnte, musste er eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten. Die Bundespolizei lieferte ihn in die Justizvollzugsanstalt Regensburg ein.

Vermisste 17-Jährige am Hauptbahnhof entdeckt

Am Samstag, 24. Oktober, informierte das Gemeinsame Zentrum in Schwandorf die Bundespolizei über eine vermisste 17-jährige Tschechin. Sie war mit einem Flixbus von Prag nach Tübingen unterwegs, um dort eine Internetbekanntschaft zu treffen.

Die Beamten stellten die Jugendliche bei der Ankunft des Busses am Regensburger Hauptbahnhof fest und brachten sie zur Dienststelle. Mitarbeiter der Jugendschutzstelle Regensburg nahmen die 17-Jährige in Obhut, bis ihre Mutter eintraf.

Zwei weitere Haftbefehle vollstreckt

Am späten Samstagnachmittag überprüften Bundespolizisten nach einem gemeldeten Ladendiebstahl die Personalien eines 34-jährigen Deutschen. Dabei stellten sie einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Regensburg fest. Das Amtsgericht Regensburg hatte den Mann wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Gesamtstrafe von mehr als 2.210 Euro verurteilt. Weil er seine Justizschulden nicht begleichen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Kurz vor Mitternacht kontrollierten die Beamten eine 37-jährige Deutsche am Hauptbahnhof Regensburg. Nachdem die Frau ihre Identität erst nach mehrmaliger Aufforderung preisgegeben hatte, ergab die Überprüfung einen Haftbefehl wegen Körperverletzung. Das Amtsgericht München hatte sie zu einer Geldstrafe von 2.486 Euro verurteilt. Nachdem ihre Schwägerin den Betrag bezahlt hatte, durfte die Frau die Dienststelle wieder verlassen.

Ladendetektiv bei Streit verletzt

Ein weiterer Einsatz beschäftigte die Bundespolizei am Samstagabend in einem Supermarkt in Regensburg. Ein 21-jähriger Syrer weigerte sich zunächst, das Geschäft trotz Aufforderung zu verlassen. Als der Ladendetektiv die Polizei verständigte, wollte der Mann den Laden verlassen.

Der Sicherheitsmitarbeiter versuchte, ihn aufzuhalten. Daraufhin schlug der 21-Jährige mehrfach auf dessen Hände und Arme und verletzte ihn dabei. Eine Bundespolizeistreife nahm den Tatverdächtigen mit zur Dienststelle.

Die Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Körperverletzung dauern an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.