Regensburg: 52-Jähriger ausgeraubt – Polizei sucht Zeugen
Am Freitag, 23. Oktober, gegen 10.06 Uhr, wurde ein 52-Jähriger auf einer Grünfläche zwischen der Bahnhofstraße und dem Busbahnhof Albertstraße von zwei Männern angegriffen und zu Boden gestoßen. Die Täter entwendeten eine Dose mit verschriebenen Medikamenten und flüchteten nach Westen. Das Opfer wurde leicht verletzt.
Ein 26-jähriger Tatverdächtiger konnte inzwischen ermittelt werden. Der zweite Mann ist noch unbekannt. Er soll etwa 1,70 Meter groß und schlank sein, eine dunkle Hautfarbe sowie eine braune Kapuzenjacke und eine helle Hose gehabt haben. Die Kriminalpolizei Regensburg bittet unter 0941/506-2888 um Hinweise.
Regensburg: Pfefferspray in Restaurant versprüht
Am Samstagabend gegen 20.46 Uhr versprühte eine bislang unbekannte Person in einem Restaurant in der Friedensstraße Pfefferspray. Mehrere Gäste klagten über Hustenreiz und brennende Schleimhäute. Viele Besucher hatten das Lokal bereits verlassen. Ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko bestand nach bisheriger Einschätzung nicht; Rettungskräfte mussten nicht eingesetzt werden.
Die Polizeiinspektion Regensburg Süd ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Gesucht werden Zeugen und mögliche Geschädigte unter 0941/506-2001. Zudem verließ eine mehrköpfige Familie das Restaurant während des Tumults, ohne zu bezahlen. Auch dazu wird gesondert ermittelt.
Obertraubling: Einbruch in Großhandelsunternehmen
Zwischen Samstag, 24. Oktober, 20.20 Uhr und 22.20 Uhr, drangen Unbekannte gewaltsam durch ein Fenster in ein Unternehmen zwischen der Ernst-Frenzel-Straße und der Regensburger Straße ein. Sie durchsuchten mehrere Räume und brachen einen Tresor auf. Gestohlen wurden Bargeld und Dokumente. Der Beuteschaden dürfte im niedrigen bis mittleren vierstelligen Eurobereich liegen.
Die Kriminalpolizei Regensburg sicherte Spuren und bittet unter 0941/506-2888 um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen.
Neumarkt: 27-Jähriger flüchtet unter Drogeneinfluss
Als die Polizei am Freitagabend einen 27-jährigen Autofahrer in der Pelchenhofener Straße kontrollieren wollte, flüchtete dieser mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet. Er fuhr unter anderem über Geh- und Radwege, missachtete eine rote Ampel und gefährdete beinahe einen anderen Autofahrer.
In Loderbach wurde der Mann gestoppt und festgenommen. Bei der Festnahme leistete er Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten leicht. Laut Polizei stand er unter Drogeneinfluss und besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Im Fahrzeug wurden Crystal und ein mutmaßlich gefälschter polnischer Führerschein gefunden. Eine Blutentnahme wurde angeordnet.
Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise gefährdet wurden, sollen sich bei der Polizeiinspektion Neumarkt unter 09181/4885-0 melden.
Schwandorf: Heroin bei geflüchtetem Mann gefunden
Am Freitag gegen 13.45 Uhr kontrollierten Beamte mehrere polizeibekannte Betäubungsmittelkonsumenten in einer Grünanlage an der Pesserlstraße. Ein zunächst unbekannter Mann flüchtete, wurde aber nach wenigen Metern von den Beamten gestellt.
In seiner Jackentasche fanden die Polizisten ein Fixerbesteck und eine geringe Menge Heroin. Nach Abschluss der Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte wieder entlassen.
Regensburg: Jugendlicher verursacht Unfall und flüchtet
Ein 16-Jähriger gelangte am frühen Freitagabend unbefugt an den Schlüssel eines Opel Corsa und unternahm mit vier gleichaltrigen Freunden eine Spritztour. Beim Rückwärtsfahren stieß er in der Agnesstraße gegen eine Hausmauer. Verletzt wurde niemand.
Anschließend flüchteten die fünf Jugendlichen zu Fuß. Ein Zeuge verfolgte sie mit einem E-Scooter bis zum Eintreffen der Polizei. Der 16-jährige Fahrer hatte keinen Führerschein und stand nach ersten Erkenntnissen vermutlich unter dem Einfluss von Cannabis. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Zwei Mitfahrer waren als vermisst gemeldet und wurden nach Hause gebracht. Der Sachschaden an Auto und Hausmauer war nach erster Einschätzung gering.
Mitterteich: Georgier ohne erforderlichen Aufenthaltstitel
Am Samstag gegen 8.45 Uhr kontrollierte die Polizei Waldsassen in der Gottlieb-Daimler-Straße einen Kleintransporter mit polnischem Kennzeichen. Die beiden Insassen, georgische Staatsangehörige im Alter von 38 und 41 Jahren, konnten zunächst keine Ausweisdokumente vorzeigen.
Sie gaben an, Glasfaserarbeiten im Landkreis Tirschenreuth auszuführen. Bei einer späteren Dokumentenprüfung in ihrer Unterkunft stellte sich heraus, dass der 38-Jährige nicht über die erforderliche Aufenthaltserlaubnis für die Beschäftigung in Deutschland verfügte. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts und eines Verstoßes gegen das Sozialgesetzbuch erstattet.
