Zeitlarn: Ermittlungen wegen falscher Verdächtigung
Nach einem Nachbarschaftsstreit wegen Kinderlärms in Zeitlarn ermittelt die Polizei Regenstauf gegen einen 72-Jährigen wegen des Verdachts der falschen Verdächtigung. Der Mann hatte angegeben, von einem 35-jährigen Nachbarn geschlagen worden zu sein, und auch dessen Ehefrau der Anstiftung beschuldigt.
Im Zuge weiterer Ermittlungen konnten Zeugenaussagen die Vorwürfe gegen das Ehepaar entkräften. Das Verfahren wegen Körperverletzung wurde durch die Staatsanwaltschaft Regensburg eingestellt. Der 72-Jährige zog zudem seinen Strafantrag zurück.
Regensburg: Einbruch in Geschäft
In den frühen Morgenstunden des 18. Oktober brach ein bislang unbekannter Täter in ein Geschäft in der Hemauer Straße ein. Die Tat ereignete sich kurz vor 5 Uhr. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos. Der Täter soll möglicherweise lange blonde Haare haben. Zur Höhe des Schadens liegen noch keine Angaben vor.
Die Kriminalpolizei Regensburg bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 zu melden.
Amberg: Autowerkstatt in Vollbrand
Am Dienstag gegen 7.20 Uhr wurde ein Brand in einer Autowerkstatt in der Kümmersbrucker Straße gemeldet. Die Feuerwehr Amberg brachte das Feuer unter Kontrolle und löschte es bis etwa 8 Uhr. Verletzt wurde niemand. Der Gebäudeschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund 500.000 Euro beziffert.
Während der Löscharbeiten war die Kümmersbrucker Straße zwischen der Drahthammer Kreuzung und dem Kreisverkehr an der Leopoldstraße rund eineinhalb Stunden gesperrt. Die Brandursache soll gemeinsam mit der Kriminalpolizei ermittelt werden.
Sengenthal: Auffahrunfall beim Abbiegen
Auf der Kreisstraße NM18 bei Sengenthal kam es gegen 17.15 Uhr zu einem Auffahrunfall. Eine 22-jährige Autofahrerin hielt an der Abzweigung nach Buchberg an, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Ein nachfolgender 18-jähriger Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf. Die 22-Jährige wurde leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.
Deining: Siebenjähriger beim Abbiegen angefahren
Am Montagnachmittag übersah eine 44-jährige Autofahrerin in der Bürgermeister-Keckl-Straße in Deining beim Abbiegen in eine Einfahrt einen siebenjährigen Fußgänger. Das Kind wurde von der linken Fahrzeugfront am Bein getroffen. Zur Abklärung einer leichten Verletzung brachte der Rettungsdienst den Jungen in ein Krankenhaus.
Thalmassing: Unfall mit Fahrerflucht
Am Montag, 19. Oktober, gegen 15.15 Uhr kam es auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Weillohe und Wolkering auf Höhe Alt-Prüll zu einem Unfall. Ein entgegenkommender schwarzer Pkw fuhr nach Angaben der Polizei zu weit links, sodass sich die Außenspiegel mit dem Auto einer 44-jährigen Frau berührten. Der unbekannte Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten.
Am Fahrzeug der Frau entstand ein Schaden im niedrigen dreistelligen Eurobereich. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Neutraubling unter 09401/9302-0 entgegen.
A93 bei Wernberg-Köblitz: 100 Geschwindigkeitsverstöße
Bei einer Geschwindigkeitsmessung auf der A93 im Bereich Wernberg-Köblitz stellte die Verkehrspolizei Amberg am 19. Oktober zwischen 17 und 20.30 Uhr insgesamt 100 Verstöße im Anzeigenbereich fest. Sechs Fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
Besonders schnell war der Fahrer eines Audi unterwegs: Er wurde mit 163 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Ihm drohen laut Polizei ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot.
Furth im Wald: Warnung vor fragwürdiger Zahlungsaufforderung
Eine 49-jährige Frau aus Eschlkam erhielt ein Schreiben eines vermeintlichen Rechtsanwalts, in dem sie zur Zahlung eines mittleren vierstelligen Eurobetrags für ein angeblich seit Mai 2023 bestehendes Lotto-Abo aufgefordert wurde. Der Mitgliederbereich des genannten Anbieters war nicht erreichbar, ebenso wenig die Internetseite des angeblichen Rechtsanwalts.
Ob ein Betrugsversuch vorliegt, wird noch ermittelt. Die Polizei rät, solche Forderungen genau zu prüfen, kein Geld vorschnell zu überweisen und keine persönlichen Daten oder Bankverbindungen preiszugeben.
Furth im Wald: Schlangenlinienfahrer gestoppt
Nach einem Zeugenhinweis stoppte die Polizei am Montag gegen 11 Uhr einen 59-jährigen Autofahrer aus Leipzig. Dieser soll mehrfach auf die Gegenfahrbahn geraten und im Stadtgebiet von Furth im Wald eine rote Ampel missachtet haben.
Bei der Kontrolle auf der Kreisstraße 55 zwischen Furth im Wald und Arnschwang entdeckten die Beamten frische Unfallspuren am Auto und nahmen Alkoholgeruch wahr. Da der Mann nur eingeschränkt ansprechbar war und offenbar auch medizinische Probleme hatte, kam er zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Ob die Unfallspuren mit der gemeldeten Fahrweise zusammenhängen, ist noch unklar.
