Kreisliga Nord, 15. Spieltag

Freitag, 30.10.2026

FC Vorbach – FC Weiden/Ost II 2:1 (0:0)

Der FC Vorbach hat am Freitagabend unter Flutlicht auf dem B-Platz einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Gegen den FC Weiden/Ost II setzte sich die Mannschaft mit 2:1 durch und verschaffte sich damit etwas Luft. Die Partie war zuvor aufgrund von Terminschwierigkeiten von Weiden nach Vorbach verlegt worden. Nach einer torlosen ersten Halbzeit nahm das Spiel nach dem Seitenwechsel richtig Fahrt auf. Nico Lautner brachte die Gastgeber in der 53. Minute in Führung, ehe Dominik Lang nur drei Minuten später auf 2:0 erhöhte. Die Gäste ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken und verkürzten bereits in der 58. Minute durch Daniel Heisig auf 1:2. Für Vorbach wurde es in der Schlussphase nochmals eng, nachdem eine Gelb-Rote Karte die Mannschaft zusätzlich schwächte.

Trainer Manuel Lautner zeigte sich dennoch zufrieden: „Wir haben 2 zu 1 gewonnen, das war für uns ein ganz, ganz wichtiger Sieg. Heute haben wir endlich einmal das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Und ich denke, der Sieg war auch verdient.“ Die besseren Chancen hätten aufseiten der Gastgeber gelegen, so Lautner. Zwar habe man nach dem Platzverweis vor allem kämpfen müssen, doch auch das nötige Glück sei diesmal vorhanden gewesen. Ein Lattentreffer der Gäste hätte die Partie nochmals kippen können. Insgesamt sei der Erfolg jedoch nicht unverdient gewesen. Beim FC Weiden/Ost II dürfte die Enttäuschung dagegen groß sein. Die Mannschaft von Tim Schlesinger konnte die Niederlage nicht verhindern und rutscht damit weiter ins Tabellenmittelfeld ab.

Samstag, 31.12.2026

SC Eschenbach – TSV Eslarn 4:0 (1:0)

Der SC Eschenbach hat im Abstiegskampf einen wichtigen Erfolg gefeiert. Mit einem souveränen 4:0-Heimsieg gegen den TSV Eslarn gelang den Gastgebern der zweite Erfolg innerhalb der vergangenen drei Spiele. Damit rückt Eschenbach den Relegationsplätzen weiter näher und darf auf eine positive Entwicklung hoffen. Bereits in der ersten Halbzeit legte der SC den Grundstein für den Erfolg. Mit einer 1:0-Führung ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel setzte die Mannschaft konsequent nach und baute den Vorsprung weiter aus. Valentin Schieder schnürte einen Doppelpack, außerdem trugen sich Milan Seemann und Arthur Quast in die Torschützenliste ein. Spielertrainer Benjamin Scheidler zeigte sich nach der Partie entsprechend stolz: „Haben wir gegen den TSV Eslarn einen absolut verdienten und souveränen Sieg eingefahren. Die Mannschaft hat von Beginn an gezeigt, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen möchte, und die Vorgaben sehr gut umgesetzt.“

Besonders die geschlossene Mannschaftsleistung hob Scheidler hervor. Jeder habe für den anderen gekämpft und gemeinsam den Erfolg ermöglicht. Das Lob galt der gesamten Mannschaft, die sich diesen Moment verdient habe. Lange ausruhen möchte sich Eschenbach allerdings nicht. Ab Mittwoch richtet sich der Blick bereits auf das nächste Spiel gegen Erbendorf. Aufseiten der Gäste fiel die Analyse deutlich ernüchternder aus. Spielertrainer Peter Rackl sprach von einer bitteren und enttäuschenden Niederlage, für die es keine Ausreden gebe. Die eigene Leistung müsse kritisch hinterfragt werden. Einen Lichtblick gab es dennoch: Chris Windirsch kehrte nach zwei Jahren Fußballpause auf den Platz zurück.

ASV Haidenaab – SV Altenstadt/Wn. 1:5 (0:3)

Für den ASV Haidenaab wurde das Heimspiel gegen den SV Altenstadt/Wn. zu einem Nachmittag, an dem vieles zusammenkam. Am Ende stand eine deutliche 1:5-Niederlage, obwohl die Gastgeber gerade in der Anfangsphase eine starke Leistung gezeigt hatten. ASV-Trainer Michael Kaufmann sah darin ein Spiegelbild der aktuellen Situation seiner Mannschaft. Haidenaab startete kompakt und hatte im Zentrum zunächst die besseren Momente. Ein vermeintlicher Führungstreffer wurde wegen Abseits nicht anerkannt, zudem scheiterte der ASV mit einem Elfmeter. Im Gegenzug schlug Altenstadt eiskalt zu: Ansalem Oogbonnaya traf doppelt, anschließend erhöhte Vehbi Zogaj noch vor der Pause auf 3:0. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste effizient. Mohamed Zouhri und erneut Vehbi Zogaj sorgten für den zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprung. Den Ehrentreffer erzielte Tobias Eigler in Überzahl.

Überschattet wurde die Partie von einer unschönen Szene. Zogaj sah nach einem Kung-Fu-Tritt (Aussage Michael Kaufmann) gegen einen Haidenaaber Spieler die Rote Karte. Der verletzte ASV-Akteur musste mit einer schweren Kopfverletzung ins Krankenhaus. Kaufmann zeigte sich entsetzt und forderte ein konsequentes Eingreifen des Verbandes. Auch Altenstadts Trainer Marvin Häffner sah Rot, nachdem er bei einer Rudelbildung schlichten wollte. Sportlich war er mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Besonders Torhüter Justin Klein überzeugte mit einem gehaltenen Elfmeter und weiteren starken Paraden. Häffner wünschte dem verletzten Spieler abschließend gute Besserung.

SpVgg Trabitz – TSV Pleystein 4:0 (2:0)

Die SpVgg Trabitz hat ihre Ambitionen im Aufstiegsrennen der Kreisliga Nord eindrucksvoll unterstrichen. Gegen den TSV Pleystein setzte sich der Titelaspirant mit 4:0 durch und ließ dabei erneut seine spielerische Klasse aufblitzen. Trotz zahlreicher Ausfälle präsentierten sich die Gastgeber als geschlossene Einheit und hielten den Druck auf den Spitzenreiter aufrecht. Die Treffer für Trabitz erzielten Adam Cizek, Timo Bachmeier, Dominik Zawal und Manuel Stemmer. Bereits zur Pause lag die SpVgg mit 2:0 in Führung. Auch im weiteren Verlauf blieb Trabitz die spielbestimmende Mannschaft und brachte den verdienten Heimsieg souverän über die Zeit. Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre laut Christian Recht sogar ein noch höherer Erfolg möglich gewesen. Besonders erfreulich war für Recht, wie gut sich die Spieler aus der zweiten Mannschaft eingebracht hatten. Trotz der personellen Ausfälle habe die Mannschaft eine starke Leistung gezeigt und erneut zu null gespielt. Trabitz bleibt damit in Schlagdistanz zur Tabellenspitze und möchte die Erfolgsserie fortsetzen.

Pleysteins Trainer Alexander Schön erkannte den verdienten Sieg der Gastgeber an, zeigte sich mit der eigenen Leistung aber nicht gänzlich unzufrieden. Gerade in der ersten Halbzeit habe sein Team mehrere gute Möglichkeiten zum Ausgleich gehabt. Auch einen aus seiner Sicht klaren Elfmeter vermisste Schön. Trabitz sei technisch und läuferisch hervorragend aufgestellt und spiele zurecht um den Aufstieg mit. Seine Mannschaft habe kämpferisch alles gegeben und auch spielerisch versucht mitzuhalten. Am Ende fehlte jedoch die Durchschlagskraft, um den Favoriten ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

FC Tremmersdorf-Speinshart – SV Kulmain 3:0 (2:0)

Der FC Tremmersdorf-Speinshart bleibt in der Kreisliga Nord auf der Erfolgsspur. Mit einem verdienten 3:0-Heimsieg gegen den SV Kulmain festigte die Mannschaft ihre Position im erweiterten Spitzenfeld und unterstrich einmal mehr ihre derzeit starke Form. Die Gastgeber waren über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft und ließen dem Gegner nur wenige Möglichkeiten. Bereits in der ersten Halbzeit stellte Tremmersdorf die Weichen auf Sieg. Patrick Dittner und Leon Dippl sorgten für eine komfortable 2:0-Führung zur Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der FC konzentriert und setzte die Gäste weiter unter Druck. Jonas Frank machte schließlich mit dem dritten Treffer den Heimsieg perfekt.

Trainer Robert Schäffler sprach von einem hochverdienten Erfolg, bei dem man dem Gegner kaum Torchancen ermöglicht habe. Die Mannschaft wolle an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und den Schwung mit in die letzten beiden Wochen nehmen. Aufseiten des SV Kulmain fiel die Analyse entsprechend nüchtern aus. Florian Greger musste anerkennen, dass Tremmersdorf über die gesamte Spielzeit überlegen gewesen sei und seine Mannschaft nur wenig entgegenzusetzen hatte. Der Führungstreffer sei nach einem Angriff über die linke Seite gefallen, bei dem der Ball nach einem Rückpass an den Sechzehner platziert im Tor untergebracht wurde. Die weiteren Treffer kassierte Kulmain nach Eckbällen, bei denen die Zuordnung nicht stimmte. Unterm Strich stand für Greger ein verdienter Sieg der Gastgeber. Die eigenen Punkte wolle man nun an anderer Stelle holen. Tremmersdorf dagegen darf weiter auf eine erfolgreiche Saison hoffen und möchte die aktuelle Form unbedingt mitnehmen.

SV TuS/DJK Grafenwöhr – FC Dießfurt 4:2 (3:2)

Der SV TuS/DJK Grafenwöhr hat das Derby gegen den FC Dießfurt mit 4:2 für sich entschieden. Der Spitzenreiter musste dabei deutlich mehr kämpfen als im Hinspiel, denn die Gäste hielten über weite Strecken ordentlich dagegen und machten die Partie spannend. Am Ende setzte sich Grafenwöhr dennoch durch und feierte den 13. Sieg im 14. Saisonspiel. Die Gastgeber erwischten einen guten Start und gingen durch Alexander Dobmann in Führung. Dießfurts Torjäger Simon Schmid glich aus, ehe Romario Markovic und Marcello Siemski Grafenwöhr erneut nach vorne brachten. Noch vor der Pause verkürzte Miroslav Havel auf 2:3. Nach dem Seitenwechsel sorgte Alexander Dobmann mit seinem zweiten Treffer für den Endstand.

Trainer Turan Bafra sprach offen von der schwächsten Saisonleistung seiner Mannschaft. Zu viele Abspielfehler, ein katastrophaler Spielaufbau und große Lücken in der Defensive hätten den Gegner immer wieder ins Spiel gebracht. Die Riesenchance zum 3:3 habe Grafenwöhr zudem mit etwas Glück überstanden. Dennoch stellte Bafra den Erfolg und die Leistung seiner Mannschaft in den richtigen Zusammenhang. Nach 13 Siegen aus 14 Spielen seien auch seine Spieler keine Maschinen. Entscheidend sei letztlich, dass die drei Punkte auf dem Konto stehen. Dießfurts Trainer Henry Schraml zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit der Einstellung. Seine Mannschaft habe dem Spitzenreiter alles abverlangt und sich auch nach der Pause weitere Chancen erarbeitet. Ondrej Ruda ließ dabei eine aussichtsreiche Möglichkeit zum Ausgleich liegen. Schraml ist überzeugt, dass bei einer solchen Leistung in den kommenden Spielen auch Punkte folgen werden.

TSV Reuth – TSV Erbendorf 1:7 (1:4)

Der TSV Erbendorf hat das Derby beim TSV Reuth mit 7:1 deutlich für sich entschieden. Die Gäste nutzten ihre Torchancen diesmal konsequent und ließen den Gastgebern kaum eine Möglichkeit, die Partie offen zu gestalten. Für Reuth war die hohe Niederlage ein bitterer Rückschlag, nachdem man zuletzt bessere Leistungen gezeigt hatte. Erbendorf setzte die Gastgeber von Beginn an unter Druck und legte bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für den Erfolg. Mit einer 4:1-Führung ging es in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der TSV die spielbestimmende Mannschaft und baute den Vorsprung weiter aus. Die Treffer für Erbendorf erzielten Sandro Hösl mit einem Doppelpack, Marvin Mohr, Bastian Wiesent, Jonas Hermann und Michael Martetschläger. Hinzu kam ein Eigentor von Sebastian Schieder. Den Ehrentreffer für die Gastgeber markierte Justus Bader.

Reuths Spielertrainer Martin Bächer zeigte sich enttäuscht über die eigene Leistung. Man habe nicht an die zuletzt gezeigten Auftritte anknüpfen können. Die ersten drei Gegentreffer seien aus seiner Sicht durch ein Eigentor, einen Pingpongball und einen Elfmeter entstanden. Abgesehen vom eigenen Treffer sei Reuth kaum gefährlich vor das gegnerische Tor gekommen. Eine schwache Pass- und Zweikampfquote sowie die Offensivqualität des Gegners hätten schließlich zum deutlichen Ergebnis geführt. Erbendorfs Trainer Roland Lang war dagegen rundum zufrieden. Er sprach von einem verdienten Sieg in einem fairen Derby. Seine Mannschaft habe von Beginn an Druck aufgebaut und nur wenige Schwächephasen gezeigt. Für Erbendorf ein überzeugender Auftritt, der auch in der Höhe verdient war.