Kreisklasse West, 16. Spieltag
Samstag, 07.11.2026
SG Seugast/Freihung – VfB Mantel
Die Gastgeber spielen aktuell eine starke Saison, die mit dem zweiten Tabellenplatz belohnt wird. Damit gehört die SG zu den ersten Verfolgern von Spitzenreiter Kemnath. Mit Mantel wartet nun allerdings ein unangenehmer Gegner. Florian Weiß sagt: „Es war bereits im Hinspiel ein schweres Spiel. Nun haben sie mit dem neuen Trainer Schwung bekommen und sind besser geworden. Wir erwarten ein unangenehmes Spiel, wollen aber wenn möglich auch die letzten beiden Spiele vor der Winterpause gewinnen und unsere Siegesserie fortsetzen. Leider haben wir viele Ausfälle und gehen auf der letzten Rille. Dennoch werden wir eine schlagkräftige Truppe stellen und alles geben für den Sieg.“
In Mantel kann man es wieder etwas beruhigter angehen lassen, auch wenn die letzte Partie verloren ging. (Hinspiel 1:0)
Sonntag, 08.11.2026
Germania Amberg – SV Waldeck
In Amberg ist man mit den gezeigten Leistungen der Vorrunde sehr zufrieden und will diese bis zur Winterpause fortführen. Trainer Remigiusz Szewczyk sagt: „Wir erwarten einen starken Gegner, was er bereits im Hinspiel eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Es wird diesmal nicht reichen, nur eine gute Halbzeit zu spielen. Wir müssen über die gesamten 90 Minuten eine konzentrierte und starke Leistung auf den Platz bringen. Wir sind bereit für die Revanche und freuen uns auf das Spiel.“
Die Gäste aus dem Landkreis Tirschenreuth haben eine lange Anfahrt. Als Aufsteiger stehen sie stark in der Tabelle da und wollen auch in Amberg punkten, um mit guten Voraussetzungen in die nahende Winterpause zu gehen. (Hinspiel 1:3)
SV Wildenreuth – SV Neusorg
Der Tabellenletzte empfängt den SV Neusorg, der einen der vorderen Plätze belegt, das Landkreisderby hat also einen klaren Favoriten. Wildenreuths Trainer Thomas Bayer sagt: „Ein Derby ist es für uns in keinster Weise, glaube ich auch nicht für Neusorg. Alles andere als eine deutliche Niederlage wäre sicher eine Überraschung.“
In Neusorg ist man nach einem kleinen Durchhänger wieder frohen Mutes: „Das Hinspielergebnis spielt für uns am Sonntag keine Rolle mehr. Wir wissen, dass uns in Wildenreuth eine komplett andere Partie erwartet. Die Platzverhältnisse werden mit Sicherheit schwierig sein, dadurch werden Kampfgeist, Einsatz und Wille noch wichtiger. Wir dürfen den Gegner keinesfalls unterschätzen. Wenn wir die richtige Einstellung auf den Platz bringen, wollen wir die Punkte mit nach Neusorg nehmen.“ Hinter einigen Spielern stehen allerdings noch Fragezeichen. (Hinspiel 1:10)
SVSW Kemnath – DJK Ebnath
Nachdem der Tabellenführer am letzten Spieltag die erste Saisonniederlage hinnehmen musste, will Kemnath gegen Ebnath zurück in die Erfolgsspur. Tobias Gradl sagt: „Mit Ebnath erwartet uns ein Gegner, den wir keinesfalls am deutlichen Ergebnis aus dem Hinspiel messen dürfen. Jede Begegnung beginnt bei null, und Ebnath wird alles daransetzen, uns das Leben schwer zu machen. Nichtsdestotrotz wollen wir vor unseren Zuschauern die passende Reaktion zeigen und das letzte Heimspiel des Jahres erfolgreich gestalten.“
In Ebnath hat man nach der Derbyniederlage die Schlüsse gezogen. Florian Horn sagt: „Mit dem Tabellenführer erwartet uns eine starke Mannschaft, die zu Recht ganz oben steht. Wir wollen die Partie so lange wie möglich offen halten und im besten Fall die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Personell sieht es aktuell nicht optimal aus, dennoch haben wir eine starke Truppe und werden alles geben, um etwas Zählbares mitzunehmen.“ (Hinspiel 7:1)
SC Kirchenthumbach – SV Hahnbach II
Kirchenthumbach ist einer der Verfolger des Tabellenführers und will das bis zur Winterpause auch bleiben. Trainer Christian Ringler sagt: „Mit der zweiten Mannschaft aus Hahnbach erwartet uns eine echte Wundertüte der Liga. Aus meiner Sicht steht sie deutlich zu weit unten in der Tabelle. Bereits im Hinspiel haben wir uns in Hahnbach extrem schwergetan. Zudem haben sie zuletzt vier Punkte gegen zwei absolute Spitzenteams geholt, wir sind also gewarnt. Wir wollen unsere Serie weiter ausbauen und die Punkte im letzten Heimspiel in Dumba behalten.“
In Hahnbach ist man nach dem Heimsieg gegen Spitzenreiter Kemnath sehr zufrieden. Trainer Holger Fleck sagt: „Uns erwartet mit Kirchenthumbach eine Mannschaft mit großer spielerischer Qualität und eminent starker offensiver Durchschlagskraft. Wir haben, wie in den letzten Spielen, auch in diesem Spiel nichts zu verlieren. Dennoch erwarte ich, dass meine Jungs mit der gleichen Leidenschaft, dem gleichen Selbstbewusstsein und der gleichen Mentalität auftreten. Wir wollen es dem Favoriten so schwer wie möglich machen.“ (Hinspiel 3:1)
TSG Weiherhammer – TSV Pressath
Abstiegsduell am Sonntagnachmittag in Weiherhammer: Beide Mannschaften stehen im Tabellenkeller und brauchen jeden Punkt, es ist ein Sechs-Punkte-Spiel für beide. Weiherhammers Trainer Christoph Herrmann sagt: „Am Sonntag gibt es kein Wenn und kein Aber, es zählen nur die drei Punkte. Ich muss die Mannschaft auch in die Pflicht nehmen, weil wir unseren Fans im letzten Heimspiel des Jahres etwas schuldig sind. Ich erwarte einen heißen Fight auf Augenhöhe.“
Markus Zibell aus Pressath sagt: „Am Sonntag zählen nur drei Punkte, um den Anschluss zu wahren und eventuell mit Immenreuth gleichzuziehen. Weiherhammer ist in der gleichen Situation wie wir, und ich erwarte ein kampfbetontes Spiel. Allein die Tabelle sollte Motivation genug sein, alles zu geben. Es kommt auch der eine oder andere Spieler zurück, wodurch wir wieder wesentlich mehr Optionen haben.“ (Hinspiel 3:3)
SV Immenreuth – SV Riglasreuth
Immenreuth steht weiterhin tief im Tabellenkeller und weiß, dass man gegen jede Mannschaft punkten muss. Am letzten Spieltag hätte es in Seugast fast geklappt, nun will man den Schwung mitnehmen und gegen den Nachbarn aus Riglasreuth Zähler holen. Trainer und Torwart Matthias Müller sagt: „Am Sonntag muss die Einstellung und die Kampfbereitschaft stimmen! Alles andere als drei Punkte zählt nicht.“
Riglasreuths Trainer Lukas Emmerich kann mit der bisherigen Leistung und dem Tabellenplatz zufrieden sein, braucht aber Punkte, um nicht nach unten abzurutschen. „Wir müssen uns erneut auf ein kampfbetontes Spiel einstellen. Der Gegner wird alles in die Waagschale werfen, um die Punkte auf dem eigenen Platz zu behalten. Mit der richtigen Einstellung, einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der Leidenschaft aus den vergangenen beiden Spielen stehen unsere Chancen aber durchaus gut, auch in Immenreuth etwas mitzunehmen.“ (Hinspiel 2:2)
