Kreditkartendaten über gefälschten Support preisgegeben
Ein 78-jähriger Mann aus Furth im Wald ist auf ein mutmaßlich betrügerisches Online-Angebot hereingefallen. Wie die Polizeiinspektion Furth im Wald mitteilt, war der Mann über Instagram auf eine Webseite aufmerksam geworden, die eine vermeintlich einfache Verdienstmöglichkeit versprach.
Nach seiner Anmeldung erhielt er eine E-Mail von einem bislang unbekannten Absender, der sich als Support des Unternehmens ausgab. Über einen Link sollte der Mann sein Google-Konto verwenden und eine Bankverbindung hinterlegen. Dabei gab er auch seine Kreditkartendaten preis.
Zwei unberechtigte Abbuchungen
Mitte Oktober bemerkte der 78-Jährige zwei Abbuchungen von insgesamt knapp 100 Euro. Als Zahlungsempfänger wurde eine Firma mit Bezug zu den USA angegeben. Die Zahlungen konnten bislang nicht eindeutig zurückverfolgt werden.
Der Mann ließ sein Konto sperren und änderte die Zugangsdaten seines Google-Mail-Kontos. Weitere finanzielle Schäden sind derzeit nicht bekannt.
Polizei warnt vor unseriösen Angeboten
Die Polizei rät, vermeintlich lukrative Verdienstmöglichkeiten in sozialen Netzwerken kritisch zu prüfen. Kreditkartendaten und Zugangsdaten sollten niemals unbedacht preisgegeben werden. Auch Links in E-Mails unbekannter Absender können zu betrügerischen Webseiten führen.
