Explosion gegen 4 Uhr morgens

In der Regensburger Von-Reiner-Straße ist es am frühen Morgen zu einer Explosion in einem Wohnhaus gekommen. Gegen 4 Uhr meldeten Anwohner einen lauten Knall bei der Einsatzzentrale. Kurz darauf stand das Gebäude in Vollbrand.

Nach aktuellem Stand wurden mehrere Menschen verletzt. Die Betroffenen wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser eingeliefert. Die genaue Zahl der Verletzten ist bislang nicht bekannt; die Polizei spricht von einer einstelligen Anzahl.

Umfangreiche Löscharbeiten

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren mit starken Kräften vor Ort. Die Feuerwehr führte umfangreiche Löscharbeiten durch.

Für die Bevölkerung im Umfeld besteht nach derzeitigem Kenntnisstand keine Gefahr. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wird dennoch empfohlen, den betroffenen Bereich zu meiden.

Ursache noch unklar

Warum es zu der Explosion kam, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zum genauen Geschehen dauern an. Weitere Erkenntnisse liegen bislang nicht vor.

1. NACHTRAG: Explosion in Wohnhaus in Regensburg – Verletzte und Vermisste – Ermittlungen laufen

REGENSBURG. Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Von-Reiner-Straße in Regensburg am heutigen Morgen liegen neue Erkenntnisse vor.

Nach aktuellem Sachstand sind in dem Mehrfamilienhaus vier Wohnungen unmittelbar von der Explosion betroffen. Nach jetzigem Stand wurden fünf Personen verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Polizeibeamter, der mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt wurde, aber bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Besonders kritisch ist die Lage für zwei Personen, die derzeit noch im Gebäude vermutet werden und als vermisst gelten. Die Feuerwehr führt nach wie vor umfangreiche Löscharbeiten durch, wobei ein Betreten des betroffenen Gebäudes nicht möglich ist. Dazu ist nun auch das Technische Hilfswerk im Einsatz, welches das Gebäude beginnt abzustützen.

Die Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg sind bereits am Einsatzort und haben mit der Spurensicherung und der Ursachenforschung begonnen. Die Ursache der Explosion ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeklärt. Zur Unterstützung der Ermittlungen sind Kräfte des Landeskriminalamtes sowie die Bereitschaftspolizei vor Ort. Die Bereitschaftspolizei wird in Kürze mit einem systematischen Absuche im unmittelbaren Umfeld des Einsatzortes beginnen.

Zeugenaufruf:

Die Polizei bittet alle Personen, die zum Zeitpunkt der Explosion in der Nähe der Von-Reiner-Straße waren oder Besonderheiten (z. B. verdächtige Geräusche oder Vorabereignisse) wahrgenommen haben, sich umgehend bei der Kriminalpolizei Regensburg 0941/506-2888 zu melden.

2. Nachtrag - Explosion in Wohnhaus in Regensburg

Bei der Explosion in der Von-Reine-Straße haben inzwischen die Absicherungsmaßnahmen begonnen. In Teilen konnten Bewohner das Notwendigste aus ihren Wohnungen holen. Die Vermissten werden weiterhin im Haus vermutet.

Nachdem am frühen Nachmittag die Bereitschaftspolizei zusammen mit Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes erste Absuchmaßnahmen und Spurensicherungen durchgeführt hat, haben nun die Absicherungsmaßnahmen begonnen. Dazu sichert derzeit das Technische Hilfswerk über die Nacht hinweg die einsturzgefährdeten Gebäudeteile ab.

Um das Notwendigste für die Nacht zu holen, konnten Teile des Häuserkomplexes von Bewohnern in Begleitung der Polizei kurzzeitig betreten werden. Der gesamte Komplex bleibt für alle Bewohner über die Nacht hinweg gesperrt.

Die beiden vermissten Personen werden weiterhin im Gebäude vermutet und die Suche nach Ihnen beginnt, sobald das Gebäude gefahrlos betreten werden kann.

Die Bewältigung des umfangreichen Einsatzgeschehens erfordert ein eng abgestimmtes Zusammenwirken aller beteiligten Sicherheits- und Hilfsorganisationen. Die Feuerwehr Regensburg war dabei mit bis zu 150 Einsatzkräften gleichzeitig im Einsatz. Der Rettungsdienst unterstützt die Maßnahmen mit über 70 Einsatzkräften. Das Technische Hilfswerk (THW) ist mit einem Großaufgebot von knapp 100 Einsatzkräften aus ganz Bayern vor Ort. Seitens der Polizei sind mehr als 60 Einsatzkräfte eingebunden. Das koordinierte und organisationsübergreifende Vorgehen bildet eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Bewältigung der Einsatzlage.