Aggressiver Mann widersetzt sich Bundespolizisten
Am Freitagabend, 30. Oktober 2026, kam es am Regensburger Hauptbahnhof zu einem Polizeieinsatz. Gegen 20.30 Uhr hatten Reisende das Bundespolizeirevier über eine aggressive Person informiert.
Eine Streife erteilte einem 42-jährigen Deutschen zunächst einen Platzverweis und begleitete ihn zum Bahnhofsvorplatz. Der Mann kehrte jedoch zurück und beleidigte die Beamten massiv. Zudem verweigerte er die Angabe seiner Personalien.
Als die Polizisten ihn zur Dienststelle mitnehmen wollten, leistete der 42-Jährige Widerstand. Die Beamten mussten ihn fesseln. Dabei verletzte sich der Mann leicht. Ein Polizeibeamter erlitt Schürfwunden, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der Rettungsdienst wurde zur Versorgung des 42-Jährigen verständigt.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2,5 Promille. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine freiwillige Blutentnahme veranlasst. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freiem Fuß belassen.
Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Gesuchter Mann bei Grenzkontrolle festgenommen
Am Sonntagmorgen, 1. November 2026, kontrollierten Bundespolizisten gegen 9.30 Uhr am Grenzübergang Furth im Wald / Schafberg einen 26-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Der Mann war als Beifahrer in einem Pkw unterwegs und wurde bei der Einreise nach Deutschland überprüft.
Beim Abgleich seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Das Amtsgericht Hameln hatte den Mann wegen vorsätzlicher umweltgefährdender Abfallbeseitigung zu einer Geldstrafe verurteilt. Da er diese bislang nicht bezahlt hatte, war ein Haftbefehl erlassen worden.
Der 26-Jährige konnte die Ersatzfreiheitsstrafe abwenden, indem er seine Justizschulden in Höhe von 1.888 Euro beglich. Anschließend gestatteten ihm die Bundespolizisten die Weiterreise.
