Vier Gesuchte bei Grenzkontrollen entdeckt
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 20. Oktober, vollstreckten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus bei Grenzkontrollen vier Vollstreckungshaftbefehle. Insgesamt nahmen sie mehr als 5.000 Euro an offenen Justizschulden ein. Alle vier Betroffenen konnten ihre ausstehenden Beträge bezahlen und ihre Reise fortsetzen.
Geldstrafen wegen Waffenverstoß und Fahrens ohne Fahrerlaubnis
Am Montagabend kontrollierten die Beamten einen 51-jährigen Ukrainer. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe von 600 Euro vor. Er war 2024 mit einem Butterflymesser erwischt und wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verurteilt worden. Der Mann beglich die offene Summe per Karte.
Kurz darauf überprüften die Bundespolizisten einen 51-jährigen Rumänen, der als Insasse eines Transporters nach Deutschland einreiste. Er wurde wegen einer unbezahlten Geldstrafe von ebenfalls 600 Euro gesucht. Das Urteil war wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ergangen. Der Mann bezahlte den Betrag in bar.
Rumäne zahlt 2.400 Euro
Gegen Mitternacht stellten die Beamten bei einem 37-jährigen rumänischen Staatsangehörigen zwei Fahndungstreffer fest. Er war wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro verurteilt worden. Zudem suchte die Staatsanwaltschaft Gießen wegen eines Diebstahlsdelikts nach seinem Aufenthaltsort.
Da der Mann seine Justizschulden beglich, blieb ihm die drohende Ersatzfreiheitsstrafe erspart.
Bulgarin begleicht mehr als 1.400 Euro
Am frühen Dienstagmorgen kontrollierte die Bundespolizei eine 42-jährige Bulgarin in einem Fernreisebus auf der Strecke von Krakau nach Den Haag. Gegen sie lag ein Haftbefehl wegen versuchten Diebstahls vor. Neben der Geldstrafe von 750 Euro waren noch Verfahrenskosten in Höhe von 722 Euro offen.
Die Frau bezahlte die gesamte Summe per Kartenzahlung und durfte anschließend weiterreisen.
